Jilana - Innovative Nonwovens

Technologie Struto

Struto ist ein einmaliges System zur Herstellung der senkrecht gelegten Vliesstoffe, wo die auf diese Art und Weise gebildete Faserschicht erheblich erhöhte Beständigkeit gegen Zusammendrücken und Verformung sowie hohe Stufe der Wiederherstellung des ursprünglichen Zustands nach Belastung aufweist. Die elastische Wiederherstellung bei dieser Technologie ist höher als bei den PUR-Schäumen oder Standardtextilien mit horizontal gelegten Fasern.

Durch die Technologie Struto werden Eigenschaften des Vliesstoffes im Hinblick auf deren Filtriereigenschaften grundsätzlich verbessert. Es sind die durch den Produktionsprozess erreichte Filtrierfläche, hohe Abscheidbarkeit sowie Aufnahmefähigkeit gegenüber den anderen klassischen Werkstoffen von Vorteil. Die Struto-Struktur ist extrem geordnet und dank dessen kommt es zum Auffangen von Partikeln, obwohl die Luft durch das Filtermedium frei durchläuft. Das hat die hohe Aufnahmefähigkeit bei niedrigem Druckverlust zur Folge.

Technologie Struto Detail

Hauptvorteile:

  • Bessere Funktionseigenschaften - Voluminösität, Beständigkeit gegen Zusammendrücken, gute Wiederherstellung des ursprünglichen Zustands nach Belastung, wärmedämmende Eigenschaften, enthärtende Eigenschaft
  • Es genügt zum Erreichen der vergleichbaren Eigenschaften weniger Faserwerkstoff zu verwenden
  • Möglichkeit, alle Fasertypen inklusive der wiederverwendbaren, natürlichen sowie synthetischen Materialien zu verarbeiten
  • Einfache Wiederverwendbarkeit sowie gute hygienische Eigenschaften der Produkte im Vergleich zum PUR-Schaum

Technologie der thermischen Verbindung

Die Technologie der thermischen Verbindung beruht auf dem Krempeln und Wärmeverbinden der Faser. Beim Warmluftverbinden wird am häufigsten die aus dem Gemisch der Basis- und Bindefasern vorbereitete Gemischfaserschicht verarbeitet. Die Faserschicht mit Bindemittel läuft durch die Kammer zum Warmluftverbinden mit der umlaufenden heißen Luft durch. Nach Schmelzen wird das Bindemittel umgruppiert und die Verbindungen zwischen Fasern werden geformt. Durch die Technologie der Warmluftverbindung können fast alle Grundfasern verfestigt werden.

Technologie der Vernadelung

Die Vernadelung ist eine der ältesten und bisher verbreitesten Verfestigungsarten von Faserschichten. Sie wurde im vorigen Jahrhundert als Ersatz für Filzen entwickelt.

Das Prinzip der Vernadelung besteht in dem Binden der Faserschicht durch die Faserbündel, die durch die Umorientierung eines Faserteils durch die Wirkung der Durchdringung von Nadeln mit Stacheln entstanden sind. Während der Vernadelung kommt es auch zur wesentlichen Reduzierung der Faserschichtdicke, fernerhin erheblichen Umorientierung von allen Fasern und Veränderung sowohl der Länge als auch der Breite des Gebildes.

Das Verfestigungsmaß der Faserschicht hängt unter anderem mit der Stichanzahl pro Flächeneinheit der Schicht zusammen. Die Produktionsleistung der Anlage stellt somit die Funktion der Nadelanzahl in der Nadelplatte und der verfügbaren Frequenz des Nadelsystems dar. Dabei kann die auf jede Nadel wirkende Kraft im Moment ihres Durchgangs durch die Schicht ziemlich groß sein – bis 10 N.

Ultraschall verbinden

Die Anlagen für Verbinden mit Ultraschall wurden ursprünglich als Ersatz für das Nähen genutzt. Sie werden zum Verbinden von verschiedenen Typen der Textilschichten, bzw. zum Verbinden verwendet.

Die grundlegenden Vorteile der Ultraschallverbindung sind wie folgt:

  • Hohe Produktionsgeschwindigkeiten
  • Gleichzeitige Nutzung des thermoplastischen Materials als Bindemittels